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	<title>Kommentare zu: Hegel und die Evolution</title>
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	<description>Gedanken in Fetzen</description>
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		<title>Von: picodella</title>
		<link>http://picodella.wordpress.com/2008/08/31/hegel-und-die-evolution/#comment-42</link>
		<dc:creator>picodella</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 15:14:27 +0000</pubDate>
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		<description>Bin in der Hegel-Sekundärliteratur nicht sonderlich bewandert, könnte mir aber vorstellen, dass texttreue Interpreten wie z.B. Hans Friedrich Fulda diese Zusammenhänge genau in der erwähnten Tendenz darstellen. Auch ich glaube nicht, dass &quot;Geist&quot; bloß ein austauschbares Modell für das Absolute ist, sondern konstitutiv für alle Momente des Absoluten - wenn man vom Geist abstrahiert, findet man bei Hegel nur noch völlig unverständliche Strukturen, die ihr Fleisch und damit ihre philosophische Rechtfertigung verloren haben. Hippe &quot;nachmetaphysische&quot; Anschlüsse an Hegel scheinen mir von daher immer problematisch.

Und wer &quot;Geist&quot; sagt, der muss wohl konsequenterweise auch &quot;Entwicklung&quot; sagen, wobei ich dies weniger in der Gestalt der Explizierung eines implizit Vorhandenen (der Sinn dieser &quot;Vorhandenheit&quot; des Logischen ist mir noch völlig unklar) verstehen würde, sondern mehr - nach dem Modell der Phänomenologie des Geistes - als einzuholende Erfahrung des Sichanderswerdens, nun aber auf einer Ebene, wo der Bewusstseinsgegensatz eingeklammert ist. Trotzdem muss ich bekennen, dass ich das Bewusstseinsparadigma der Phänomenologie des Geistes für irreduzibel halte - was sicher nicht in Hegels Sinne ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin in der Hegel-Sekundärliteratur nicht sonderlich bewandert, könnte mir aber vorstellen, dass texttreue Interpreten wie z.B. Hans Friedrich Fulda diese Zusammenhänge genau in der erwähnten Tendenz darstellen. Auch ich glaube nicht, dass &#8222;Geist&#8220; bloß ein austauschbares Modell für das Absolute ist, sondern konstitutiv für alle Momente des Absoluten &#8211; wenn man vom Geist abstrahiert, findet man bei Hegel nur noch völlig unverständliche Strukturen, die ihr Fleisch und damit ihre philosophische Rechtfertigung verloren haben. Hippe &#8222;nachmetaphysische&#8220; Anschlüsse an Hegel scheinen mir von daher immer problematisch.</p>
<p>Und wer &#8222;Geist&#8220; sagt, der muss wohl konsequenterweise auch &#8222;Entwicklung&#8220; sagen, wobei ich dies weniger in der Gestalt der Explizierung eines implizit Vorhandenen (der Sinn dieser &#8222;Vorhandenheit&#8220; des Logischen ist mir noch völlig unklar) verstehen würde, sondern mehr &#8211; nach dem Modell der Phänomenologie des Geistes &#8211; als einzuholende Erfahrung des Sichanderswerdens, nun aber auf einer Ebene, wo der Bewusstseinsgegensatz eingeklammert ist. Trotzdem muss ich bekennen, dass ich das Bewusstseinsparadigma der Phänomenologie des Geistes für irreduzibel halte &#8211; was sicher nicht in Hegels Sinne ist.</p>
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		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://picodella.wordpress.com/2008/08/31/hegel-und-die-evolution/#comment-41</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 00:44:18 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrte/r Picodella,

die Unterscheidung &quot;zwischen der voraussetzungslosen selbstgenerativen Evolution und der Entwicklung eines implizit schon vorhandenen Programms&quot; - kennen Sie vielleicht einen Forscher, der diese zieht aber zudem auch dem Absoluten als Geist treu bleibt, sich somit auf die Seite des &quot;Programms&quot; schlägt, ohne dessen Entwicklung in eine äußerliche Herauswicklung zu zwängen? Wenn ja, bitte ich sehr um einen Namen oder eine Literaturangabe. Wenn nicht, naja, wie ist ihre Meinung dazu? Ich bin gegen eine voraussetzungslose Selbstgeneration in der Zeit und für das logische Programm und dessen (wie auch immer gearteten) Äußerung.

Beste Grüße, Andreas Iancu</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte/r Picodella,</p>
<p>die Unterscheidung &#8222;zwischen der voraussetzungslosen selbstgenerativen Evolution und der Entwicklung eines implizit schon vorhandenen Programms&#8220; &#8211; kennen Sie vielleicht einen Forscher, der diese zieht aber zudem auch dem Absoluten als Geist treu bleibt, sich somit auf die Seite des &#8222;Programms&#8220; schlägt, ohne dessen Entwicklung in eine äußerliche Herauswicklung zu zwängen? Wenn ja, bitte ich sehr um einen Namen oder eine Literaturangabe. Wenn nicht, naja, wie ist ihre Meinung dazu? Ich bin gegen eine voraussetzungslose Selbstgeneration in der Zeit und für das logische Programm und dessen (wie auch immer gearteten) Äußerung.</p>
<p>Beste Grüße, Andreas Iancu</p>
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